Demo am Rathausplatz! Der Auwald atmet für uns!

Der Bund Naturschutz rief zu einer Demonstration vor dem neuen Rathaus am 24.10. um 14.30 auf!

Stefan Eberl, Donaukurier

Stefan Eberl, Donaukurier

12.12.2019

Der Rückzug der Verwaltungsvorlage „4. Donauquerung“ aus der Stadtratssitzung bedeutet nicht, dass das Projekt eines Donautunnels durch den Auwald von der Verwaltung nicht weiter verfolgt wird.  Hier wünscht sich der Bund Naturschutz zusammen mit vielen besorgten Ingolstädtern eine klare Aussage des Oberbürgermeisters und der Kommunalpolitiker zum endgültigen Stopp des Vorhabens. Ein Beschluss, der die endgültige Aufgabe der Donauquerung als Teil der Ingolstädter Verkehrsplanung festsetzt, ist notwendig. Die Absicht, eine solche Abstimmung zugunsten von Natur und Klima herbeizuführen ist von Seiten der CSU nicht erkennbar.

Die Donauquerung hat für die Natur im Auwald, der als Teil eines Nationalparks noch immer im Gespräch ist,  verheerende Auswirkungen. Damit wird auch Ingolstadts größtes Erholungsgebiet  zerstört. Der Auwald atmet für uns!, meint Micvhael Würflein, der Vorsitzende des Bund Naturschutz Ingolstadt. Für den Donautunnel wird mindestens eine Viertelmilliarde Steuergeld verschwendet, das dringend für eine klimafreundliche moderne Verkehrswende in der wachsenden Stadt gebraucht wird: mehr Bus und Bahn, mehr Geld für  Radfahren und Platz für Fussgänger. Andere Städte machen es vor, Ingolstadt verschläft eine zeitgemäße Verkehrsentwicklung. Mehr Straßen führen nicht in eine lebenswerte Zukunft.