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Verkehr

Ingolstadt wächst und sein Verkehrsproblem auch. Geeignete Maßnahmen seitens der Stadt Ingolstadt gibt es nicht.

Der Bund Naturschutz Ingolstadt fordert:

  • ein transparentes Verfahren bei Planung und Einbindung der Bürger
  • Offenlegung der bisher umgesetzten bzw. berücksichtigten Ergebnisse aus den Bürgerbeteiligungs-veranstaltungen
  • kein weiterer Flächenverbrauch für neue Straßen
  • Förderung und Bevorzugung des ÖPNV, Fuß- und Radverkehr gegenüber dem motorisierten Individualverkehrs

Brauchen wir wirklich eine vierte Donauquerung? Kann dieser massive Eingriff dazu beitragen, den Verkehrskollaps zu verhindern? Ist es nicht endlich an der Zeit, sich mit Alternativen zum motorisierten Individualverkehr auseinander zu setzen, um den Verkehr und die damit einhergehenden gesundheitlichen und ökologischen Belastungen einzudämmen?

An innovativen Vorschlägen mangelt es nicht: Denkbar wäre eine Stadtbahn, der Ausbau der Fahrradinfrastruktur, z.B. durch Fahrradhighways, grüner Welle für Fahrräder und Fahrradmitnahme im ÖPNV.

Eine Großstadt wie Ingolstadt muss sich als solche begreifen und entsprechende, neue, innovative, zukunftsweisende Maßnahmen ergreifen.


B13 und B16

Die großen aktuellen Projekte in der Region: B13 Umfahrung Unsernherrn und der Ausbau der B16: Welche Effekte haben diese Projekte? Bisher lag der Schwerpunkt der Begründung ausschließlich auf der wirtschaftlichen Seite: Wo entstehen Industriegebiete? Welcher LKW-Verkehr ist deshalb zu erwarten? Welcher Pendelverkehr der Mitarbeiter ist zu erwarten?

Das alles großzügig hochgerechnet ergibt den Bedarf für neue Straßen. Leider entsteht so ein völlig einseitiges und unvollständiges Bild.

Was hat diese Flächenversiegelung durch Industriegebiet und Straße für Auswirkungen auf die Regeneration unserer Grundwasservorräte – die bei steigenden Temperaturen immer dringender gebraucht werden?

Was sind die Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft, die dringend Flächen zur Nahrungsmittelproduktion mit möglichst wenig Chemieeinsatz benötigt, die Rohstoffe für Biokraftstoffe und Biostrom bereitstellen soll, die Flächen für den Insektenschutz reservieren soll?

Wie verändern diese Flächen die Lebensräume von Großwild, Vögeln, Insekten und Bodenlebewesen? Wie werden Bäche, Flüsse und Seen belastet?

Und zu Letzt: was machen wir mit dem zusätzlichen CO2? Den nachfolgenden Generationen gegenüber sind wir eigentlich verpflichtet, den Ausstoß massiv zu reduzieren.

Tragen wir ein umfassendes Bild zusammen. Stellen wir jedem interessierten Bürger diese Erkenntnisse und Diskussionshilfen zur Verfügung. Versuchen wir Politiker und Behörden in unserem Sinn zu überzeugen.  Diskutieren und beschließen wir Projekte mit denen wir zur Entlastung unserer Umwelt beitragen können

Fangen wir an und werden wir aktiv. Hier geht´s zum Arbeitskreis Verkehr.